Hardcore aus Schweden – Refused sind auch live zurück

Musik aus Schweden – da gibt es viele, viele gute Bands. Popkönige wie die legendären Abba, Rock- oder Indieaushängeschilder wie Mando Diao, The Hives, Shout out Louds. Punktruppen wie Millencolin, No Fun At All dürfen da genausowenig fehlen wie Metaltruppen, als da wären In Flames oder die wüsten  Black-Metaller Marduk. Aber klassischer, gerne auch schräger Hardcore – nein, der kommt nicht aus dem Ikea-Land, der wird ja eher Amerikanern zugesprochen. Aber halt, aus Schweden kommen doch Refused.

Ja, kommen ist richtig, nicht kamen, wie es bis vor wenigen Monaten ab dem Jahre 1998 lange Zeit hieß. Denn das Quintett hat sich nach 14-jähriger Pause Anfang 2012 wieder zurückgemeldet. Und legt live in schön-brachialer Manier wieder los, mischt einmal mehr verschiedenste Musikstile wüst durcheinander: Hardcore, Metal, Jazz, Progrock, Punk und Klassik, Bestandteile ihres dritten und vorerst letzten Albums „The Shape of Punk to Come“, das das britische Musikmagazin einst als eines der „einflussreichsten Alben aller Zeiten“ bezeichnete, sind als Refused-Mixtur wieder auf die Bühnen zurückgekehrt.

Musikalisch nahmen und nehmen sich Refused gesellschaftspolitischer Aussagen in zum Teil extremer Art an. Refused waren und sind musikalisches Sprachrohr für alternativ-revolutionäre Themen. Oder, wie sie es profan, kurz und knapp auf ihrer Facebookseite ausdrücken, „eine beschissene Band mit einem großartigen beeindruckenden Plan“. Dass Refused auch jetzt noch ihre frühere Wut und Energie auf der Bühne umsetzen können, bewiesen sie bereits auf diversen Festivals, zum Beispiel Rock am Ring. Ende September gibt es die ungezügelte Kraft der Truppe um Frontmann Dennis Lyxzén in Europa auch unterm Hallendach, in Deutschland am 29. September in der Kölner Live Music Hall und am 2. Oktober im Münchner Kesselhaus.

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