Stonerrocker Tracer aus australischer Wüste auf deutsche Bühnen

Wenn man sich ihr Video zum Song „Devil Ride“ betrachtet, denkt man doch gleich an Kyuss‘ Video zu „Green Machine“: Tracer aus dem australischen Adelaide tun es den US-Desert-Rockern gleich, packen sich ihre Instrumente und Verstärker ebenfalls mitten in die Wüste und rocken irgendwie dreckig drauflos. Na gut, eine Frau im Auto kommt bei Kyuss nicht vor, und die Wüste bei Tracer ist eine australische, keine amerikanische. Dennoch sind sich die Stilrichtungen, der Sound recht ähnlich, bei Tracer jedoch etwas weniger dreckig, wummernder, knochentrockener und dröhnender als es einst John Garcia, Josh Homme und Kumpels in „Green Machine“ rüberbrachten.

Das Genre, das Tracer musikalisch bedienen, ist mit Stoner-Rock dennoch treffend beschrieben. Ein bisschen Classic Rock der 70er gehört auch noch dazu. Die Songs ihres aktuellen Albums „Spaces In Between“, erschienen im Oktober 2011,  machen deutlich, dass Tracer durchaus von Kyuss, Pearl Jam oder Audioslave beeinflusst sind, das Trio jedoch greift die Klänge der Szenegrößen auf und interpretiert diese auf ganz eigene Weise. Auf eine recht ordentliche, eine, die derbe abgeht: „Wir tun das, was wir am besten können – so laut losrocken wie möglich“, fasste es Sänger Michael Brown kurz zusammen.

2004 gründeten Michael (Gesang und Gitarre) und sein Bruder Leigh (Gesang und Bass) zusammen mit Schlagzeuger Andre Wise zusammen Tracer.  Zuletzt traten sie 2011 als Vorband der Schweden von Royal Republic auf und standen auch beim Crossroads-Festival in der Bonner Harmonie auf der Bühne, welches vom WDR-Rockpalast aufgezeichnet wurde. Im Oktober geben Tracer drei Konzerte in Deutschland.

www.tracer-band.com

Tracer 2012 in Deutschland

09.10. – Berlin, Crystal
10.10. – Frankfurt, Nachtleben
14.10. – Köln, MTC