Slipknot-Drummer Jordison bringt Scar The Martyr an den Start

Slipknot-Sänger Corey Taylor ist auch außerhalb der wüsten Truppe aus Iowa ziemlich erfolgreich: In der Band Stone Sour steht er auf den ganz großen Bühnen der Musikwelt, veröffentlichte zuletzt mit „House of Gold & Bones“ 1 und 2 zwei ziemlich erfolgreiche Scheiben. In Anbetracht von so etwas will sich auch Slipknot-Drummer Joey Jordison nicht lumpen lassen und mit einem weiteren Nebenprojekt – von dem bei Taylor mittlerweile ja kaum noch die Rede sein kann – an den Start gehen: Scar The Martyr heißt die neben den Murderdolls zweite musikalische Betätigung Jordisons nach Slipknot.

Das Debütalbum von Scar The Martyr ist bereits aufgenommen, ein Titel allerdings fehlt noch. Bei den Aufnahmen hatte Jordison alle Hände voll zu tun: Über seinen Job bei Slipknot als Schlagzeuger und Songwriter – den er diesmal auch innehatte – hinaus, spielte bei allen Songs Bass und bis auf zwei Ausnahmen auch die Rhythmus-Gitarre. Die Songs schrieb er zusammen mit Sänger Henry Derek. Im Studio waren Keyboarder Chris Vrenna (Nine Inch Nails) sowie die Gitarristen Jed Simon (Strapping Young Lad) und Kris Norris (Darkest Hour) mit von der Partie.

Elemente aus Post-Punk und Industrial

Die Platte , aufgenommen in den Sound Farm Studios in Des Moines, Iowa, produzierte Rhys Fulber, der schon bei Fear Factory, Rob Zombie, Mindless Self Indulgence und der EBM-Truppe Front Line Assembly an den Reglern saß. Erscheinen soll das Album im Herbst bei Roadrunner Records. „Bei diesem Projekt habe ich mich völlig darauf konzentriert, zum Wohle des Songs zu schreiben“, sagte Jordison über das vom Label als „reißendes Rock-Album, das Elemente aus Post-Punk und Industrial zu einer umfassenden modernen Attacke vereint“ bezeichnete Werk. Na, sollten denn zum Wohle des Songs nicht alle Komponisten ihr Tun ausrichten? Man ist gespannt…

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