Amphi-Festival 2016 zurück im Tanzbrunnen

Das Amphi-Festival in Köln kehrt zurück an seine „alte“ Wirkungsstätte: Der beliebte Treff der Schwarzen Szene findet nach einem Abstecher an und in die Lanxess-Arena im Jahr 2015 am 23. und 24. Juli 2016 im Tanzbrunnen statt. Die zwölfte Auflage des Amphis ist damit wieder an jenem Ort, der von dem weitaus größten Teil der Besucher favorisiert wird. Die Verlegung in den sogenannten „Amphi-Eventpark“ an der großen Multifunktionshalle Lanxess-Arena stand im Jahr zuvor unter keinem guten Stern.

Nicht nur, dass viele der Besucher den gegenüber dem Tanzbrunnen mit dessen Rheinnähe und weitläufigem wie abwechslungsreichen Areal geänderten Standort an der Arena stark kritisierten und für schlecht befanden. Hinzu kam, dass das Sturmtief Zeljko“ den Samstag und dessen Programm komplett durcheinanderwirbelte. Diese Kombination zweier unvorteilhafter Dinge warf kein gutes Licht auf das elfte Amphi-Festival, mehrheitlich waren Goths, Grufties, Romantics, Cybergoths der Meinung, dass einzig und allein der Tanzbrunnen ein geeigneter Platz für „ihr“ zweitägiges Kölner Treffen sei.

Ein Schiff wird kommen…

Nun haben die Besucher das ehemalige Bundesgartenschaugelände mit seinem Sternenzelt, den Wetterschutzpilzen und Blumenrabatten, Strandclub und Bäumen zurück. Müssen aber auf das Staatenhaus als Auftrittsort verzichten. Stattdessen fungiert die MS Rheinenergie, welche am Kennedyufer zwischen Tanzbrunnen und Hohenzollernbrücke vor Anker liegt, als Spielstätte. Und deren Freideck als Freiluftcafé. Die große Open-Air-Bühne sowie das Theater werden weiterhin genutzt.

Was die Verpflegung mit Speisen und Getränken betrifft – diese war ja vielfach als zu teuer angesehen worden -, sei man in Verhandlung mit dem lokalen Anbieter, merkte Veranstalter Protain Concerts GmbH an. Als Headliner stehen die Editors im Lineup. Für die Briten ist dies der erste Auftritt auf dem Amphi-Festival. Ebenso für die Finnin Tarja Turunen, den meisten als Koryphäe des Symphonic-Metals bekannt. Weitere Kandidaten sind Project Pitchfork, Mono Inc., Covenant und Blutengel. Diese sind, so wie zum Beispiel Frontline Assembly, Suicide Commando oder Solitary Experiments, keine Neulinge auf dem Festival. (Fotos: Helmut Löwe)

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