Phil Campbell, der frühere Motörhead-Gitarrist, ist tot. Campbell starb am 13. März nach einer schweren Operation im Krankenhaus. Dies gaben seine Angehörigen tags darauf in den sozialen Medien bekannt. Campbell, geboren am 7. Mai 1961 im walisischen Pontypridd, wo er auch mit seiner Frau Gaynor und drei Söhnen lebte, wurde 64 Jahre alt.
Campbell kam 1984 als Gitarrist zu Motörhead, nachdem Brian Robertson die Band verlassen hatte. 31 Jahre lang war er der Gitarrist Motörheads, bis die Band nach dem Tode von Frontmann Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister am 28. Dezember 2015 aufgelöst wurde. In der Besetzung mit Campbell, Kilmister und Schlagzeuger Mikkey Dee veröffentlichten Motörhead 16 Studioalben. Campbell war nach Kilmister das dienstälteste Mitglied von Motörhead.
Nach dem Aus von Motörhead trat Campbell mehrere Jahre zusammen mit seinen Söhnen Todd (Gitarre), Tyla (Bass) und Dane (Schlagzeug) als „Phil Campbell and the Bastard Sons“ auf. In dieser Formation veröffentlichte die Band drei Alben. Der Stil von „Phil Campbell and the Bastard Sons“ war eine rauhe Mischung aus Rock’n’Roll und Hardrock, die öfter mit Motörhead verglichen wurde. (Foto: Helmut Löwe)