Rheinkultur ist weg, Rockaue kommt

Bonn kann anscheinend doch noch was Großes in Sachen Rock, Pop, Punk & Co.; auch nach dem Ende der Rheinkultur, dem gigantischen „Umsonst-und-draußen“-Festival in der Rheinaue: Nachdem es die Rheinkultur nach ihrer letzten Ausgabe 2011 nicht mehr gibt, hat der Kunstrasen mit Open-Air-Konzerten von Bands wie Deichkind, Deep Purple, Zaz oder Santana eine herbe Lücke im musikalischen Leben der ehemaligen Bundeshauptstadt gefüllt. In eine ähnliche Kerbe schlägt nun auch die Rockaue mit ihrer Erstausgabe am 11. Juli 2015.

Das brandneue Musikfestival will an der früheren Wirkungsstätte der Rheinkultur – auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau in der Rheinaue im Bonner Süden – mit einem fast ähnlichen Konzept an den Start gehen, wie die Rheinkultur, die 29 Mal stattfand. Bis auf eine Ausnahme, eine erhebliche allerdings: Die Rockaue gibt es nicht für lau, sondern das Festival kostet Eintritt. Mit knapp 10 Euro ist dieser jedoch sehr bescheiden. Vor allem, wenn man sich die Namen der Bands anschaut, die auftreten werden.

Die beiden bekanntesten sind Jennifer Rostock und Schandmaul. Und alleine diese beiden Bands sind einen Eintritt von 10 Euro allemal wert. Doch auf den drei Bühnen – Hauptbühne, Rock’n’Heavy-Bühne und Electrobühne – treten weitere Künstler auf. 30 Sänger und Bands sind angekündigt, unter anderem The Intersphere, Boppin‘ B. sowie New Day Dawn aus der Rock- und Popecke, LCAW und Klangtherapeuten als Elektrospezialisten und We are Wolf, Calibre Infinite und Angels and Enemies, die derben Metal liefern. Los geht es um 12 Uhr, das Ende ist für Mitternacht angesagt.

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