Steel Panther - Heavy Metal Rules

Steel Panther say, Sex and „Heavy Metal rules“

„Heavy Metal ist das Größte. Der ganze Punkdreck ist Scheiße, er hat in dieser Welt nichts zu suchen. Madonna kann zum Teufel gehen, sie ist ein Arsch. Twisted Sister, Judas Priest, Dokken, Ozzy, Scorpions – all diese sind großartig.“ So das kurze Intro „Zebraman“ der neuen Scheibe von Steel Panther. Und die heißt? „Heavy Metal rules“ (Heavy Metal ist das Größte). Eines allerdings fehlt in dem kurzen Intro – eines, was laut Steel Panther ebenso großartig ist: Sex!

Und da hat man gleich von Anfang an genau jenes beisammen, um das es auch auf der fünften Platte der Glam-Metaller aus den USA geht. Und zwar die zwei wichtigsten Dinge im Leben: Laute Musik, nämlich Heavy Metal, und körperliche Liebe – vorrangig jene mit scharfen Bräuten. Von Chicks, von Puppen, von scharfen Babes, von Party und von lautem Leben können die wilden und bunten Vier, Sänger Michael Starr, Gitarrist Satchel, Bassist Lexxi Foxx und Schlagzeuger Stix Zadina, einfach nicht lassen.

Knackige Riffs und feine Soli

Steel PantherMusikalisch legen Steel Panther mal wieder in bester Manier des Glam- und Hair-Metal los, wie er in den 80er Jahren von Amerika aus um die Welt schwappte. Schicke Midtemponummern mit viel Melodie, knackigen Gitarreriffs und so manchem feinen Solo des technisch sehr versierten Satchels überwiegen auf der Scheibe. Die Ausnahmen, die das Muster durchbrechen, sind sowohl der Uptemporocker „All I wanna do is fuck (myself tonight)“ als erste Nummer nach dem Intro sowie dessen Gegenstück „I ain’t buying what you’re selling“, eine Rockballade par excellence, welche das Album ausklingen lässt.

„’Heavy Metal Rules‘ ist das ultimative Party-Album. Nur Hits, nur Hooks, diese Songs liefern den Soundtrack zu Deinem neuen Heavy-Metal-Leben.“ So lässt es die Band verlauten. Na gut, ein neues Heavy-Metal-Leben wird durch „Heavy Metal rules“ zwar niemand wirklich erhalten, ein Party-Album aber in jedem Falle. Ein Party-Album, das mauen Studirockfeten durchaus mal wieder etwas Schwung einverleiben kann und womöglich humorlosen Fetenbesuchern die Schamesröte ins Gesicht treibt. Denn außer Steel Panther gibt es wohl kaum eine Band, die so ausgiebig über Sex und Geschlechtsverkehr singt. (Foto: David Jackson)

Steel Panthers Album „Heavy Metal rules“ hat 10 Songs mit einer Laufzeit von 36:07 Minuten. Veröffentlich wird die Platte auf dem bandeigenen Label Steel Panther Inc. und ist bei The Orchard im Vertrieb. Live gibt es das neue Material auch in Deutschland – auf drei Konzerten im November; am 08. auf dem Metal Hammer Paradise in Weissenhäuser Strand sowie am 09. und 10. in der Kölner Essigfabrik.

Anspieltipps: All I wanna do is fuck (myself tonight), Let’s get high tonight

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