Northmaän - Cover

Northmaän, die dunkle Wand aus Nordengland

Puh, was bricht denn da aus dem Norden Englands über uns herein? Was mag es sein, mit was uns Northmaän auf seinem gleichnamigen Debütalbum förmlich überrollt? Industrial? Doom- oder Death-Metal? Dark- oder Gothic-Metal? Ja! Die Musik Northmaäns – Aufnahme, Produktion und Abmischung oblagen Jayce Lewis – hat eine solche Wucht, eine solche Kraft: man glaubt, vor einer riesigen dunklen Wand zu stehen, die sich aus waberndem Nebel erhebt.

Schwere und düstere Gitarrenriffs arbeiten sich durch mit enormer Vehemenz dargebotene Schlagzeugrhythmen. Darüber, oft auch dazwischen, hallt der Gesang, der zwischen murrendem Wehklagen, sanftem Knurren, bösem Greinen und heftigem Donnergrollen changiert. Dabei jedoch nie in fieses Growling oder heimtückisches Gekeife gar entgleitet, wie man es im Black Metal üblicherweise so oft findet.

Die kompakte Instrumentierung und viele repetitive Gitarrenriffs geben Songs wie „Self Destruct“ oder „Persevere“ die Anmutung eines dunklen Mantras. Wütende Drumfills entladen hin und wieder ihren Zorn, man achte auf solche zum Beispiel in „Rage Trigger“. Mit nur sechs Titeln ist Northmaäns Debüt zwar von kurzer Spieldauer, die Dichte der Songs verleihen dem Album allerdings eine solch beeindruckende Kraft, dass man sich wie umgehauen fühlt. Gewaltig!

Northmaäns gleichnamiges Debütalbum hat mit sechs Songs eine Laufzeit von 31:40 Minuten. Erschienen ist das Album auf dem Label Devfire Entertainment.

Anspieltipps: Self Destruct, Persevere

northmaan.com

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