Duchamp - Slingshot Anthems

Duchamp und laute, ungestüme „Slingshot Anthems“

Die Jungs mit der Steinschleuder, die mit der Zwille, das sind die wilden Jungs, das sind die Jungs, die nicht auf Oma oder Opa hören, Mama und Papa nicht folgen wollen. Sie sind die lauten Jungs, sind die ungestümen Jungs. So wie die Jungs von Duchamp, die auf ihrem Debütalbum „Slingshot Anthems“ ebenso laut und ungestüm sind. Denn die „Slingshot Anthems“ sind Old-School-Punkhymnen, sind Old-School-Hardcore-Hymnen.

Aber halt: Das mit dem Begriff Debütalbum muss mit Vorsicht genossen werden. Denn Duchamp sind durchaus alte Hasen im Punk-Alternativerock-Universum. Denn bei Duchamp handelt es sich um ein Bandprojekt von Christian Kruse, Bassist von Adam Angst und Waterdown, Peter Tiedeken, Gitarrist von One Man And His Droid und The Robocop Kraus, Benni Thiel, Drummer bei Schrottgrenze und Jochen Distelmeyer sowie Sänger Ingo Knollmann, vielen besser bekannt als Donot-Frontmann Ingo Donot.

Kompromisslos und geradeheraus

DuchampDas Quartett lässt es musikalisch so richtig krachen, haut uns Punk und Hardcore klassischer Art aber mal so richtig um die Ohren. Jeder, der sich an höchst schneller Wenige-Akkorde-Musik der US-Westküste oder des Vereinigten Königreiches erfreut, der erfreut sich an dem, was die vier mit aus dem Studio brachten. So kompromisslos und geradeheraus die Songs, so kompromisslos und geradeheraus deren Entstehen. Irgendwie ging es ratzfatz in der vom Coronalockdown zum Nichtstun verdammten Zeit.

„Wir freuen uns über das, was da in nicht mal drei Wochen aus einer Schnapsidee entstanden ist“, fasst Knollmann das Ergebnis von Komponieren und Aufnehmen zusammen. Etwas Unterstützung haben Duchamp auch noch erhalten: Jason Shevchuk (Kid Dynamite, None More Black), Dave Smalley (Dag Nasty, Down By Law), Stephen Egerton (Descendents) sowie Brian McTernan (Battery, Be Well) mischten mit. Wir freuen uns auch über das – über das, was Duchamp fabrizierten und darüber, dass wir ebenso viel Spaß haben, wie die Musiker ganz offensichtlich hatten. (Foto: Pressefoto)

„Slingshot Anthems“ von Duchamp hat mit 13 Songs eine Laufzeit von 26:18 Minuten. Erschienen ist das Album auf Solitary Man Records und End Hits Records und wird vertrieben von Cargo Records.

Anspieltipps: Video Games and Coffee, Train Dodge, 50 Seconds of PMA

www.facebook.com/duchampband

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