Cover des Albums "Same Drug New High" von Gluecifer

Mit „Same Drug New High“ landen Gluecifer einen Volltreffer

Das Jahr 2026 hat gerade erst angefangen, und schon hat man ein Album in den Händen, das ganz weit vorne im Rennen um das Album des Jahres ist. Meine Damen und Herren, der Kandidat dafür ist: Gluecifer! Ja, die Norweger legen 8 Jahre nach ihrer Wiedervereinigung und gut 21 Jahre nach ihrem letzten Album eine saustarke Scheibe vor. „Same Drug New High“ heißt die Platte, die vor fettem, schnörkellosen und mitreißendem Rock’n’Roll nur so strotzt. Die selbsternannten „Kings of Rock“ werden ihrem Titel mit mehr als gerecht.

Kraftvoller als mit einem Song wie „The Idiot“, der vor Tempo fast von der Rennstrecke zu fegen droht, kann man als Band ein Album nach über 20 Jahren Studiopause kaum beginnen. Sänger Biff Malibu (Frithjof Jacobsen) , die Gitarristen Captain Poon (Arne Skagen ) und Raldo Useless (Rolf Yngve Uggen), Bassist Peter Larsson sowie Schlagzeuger Danny Young lassen ihr Muskeln hier und in den kommenden zehn Songs richtig spielen. Mit dem Highspeedrocker„Armadas“ feuern Gluecifer einen ebensolchen Kracher ab.

Schnittige Riffs, grandiose Refrains

Die fünf Musiker und Bandmitglieder von Gluecifer

Dazwischen legt das Quintett mit dem Titelsong ein richtig fettes Ding hin: Schnittige Riffs, grandiose Refrains und ein starkes Gitarrensolo machen einen wirklich runden Song aus. Eine verhältnismäßig poppige Route schlägt „I’m reday“ ein. Wem das womöglich etwas zu eingängig vorkommt, den holen Gluecifer mit „The Score“ und seinen schweren Riffattacken schnell wieder auf den Weg des derben Rocks ab. Fans von The Cult werden sich verwundert die Augen, respektive Ohren reiben: Mit „Pharmacity“ schippern die Norwegen nah dran am Fahrwasser von „She sells Sanctuary“. Im Laufe des Titels verhört sich diese anfängliche sehr große Ähnlichkeit allerdings.

Dafür wird’s mit „1996“ wieder schweinerockiger und etwas schnoddriger – aber sehr, sehr gut. Mit dem folgenden „Made in the Morning“ schlagen Gluecifer in eine ähnliche Kerbe. „Unsere Fans wollen Songs, die direkt in die Fresse gehen. Die Zeiten von Stadionrock und großen Balladen sind lange vorbei, Härte ist gefragt.“ So sagen die Musiker. Mit solchen Songs klappt genau das. Und mit den weiteren Songs der Platte ebenfalls. Gluecifer haben sich mit „Same Drug New High“ eindrucksvoll aus dem Studio zurückgemeldet und treffen voll ins Schwarze. Die Krone der Könige sitzt wieder! Live in Deutschland zeigt die Band das auf sechs Konzerten im Februar und März 2026 ebenfalls! (Foto: Pål Laukli)

„Same Drug New High“ von Gluecifer hat mit elf Songs eine Spielzeit von 39:27 Minuten. Das Album ist erschienen auf dem Label Steamhammer und im Vertrieb von SPV.

Anspieltipps: The Idiot, Same Drug New High, 1996, Mind Control

www.gluecifer.net

www.facebook.com/glueciferofficial

Gluecifer live 2026 in Deutschland

04.02. – Köln, Live Music Hall
05.02. – Frankfurt, Batschkapp
06.02. – Karlsruhe, Substage
07.02. – München, Technikum
06.03. – Hamburg, Große Freiheit 36
07.03. – Berlin, Astra

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