Flotsam and Jetsom - Blood in the Water

Flotsam and Jetsam entfesseln mit „Blood in the Water“ ein Thrash-Monster

Rock’n’Roll will never die. So heißt es in gut und in weniger gut informierten Kreisen. Anscheinend trifft die Unsterblichkeit auch auf Thrash-Metal zu, wenn man sich das jüngste Werk der Thrash-Veteranen Flotsam and Jetsam zu Gemüte führt. Denn auf „Blood in the Water“ hört sich die US-amerikanische Band sehr, sehr lebendig an. Die Songs des Albums und die Spielfreude der Band zeugen nicht nur davon, dass Thrash nicht nur nicht tot ist, sondern frischer denn je klingt.

Auf dem 14. Studioalbum entfachen die Musiker aus Phoenix, Arizona, ein solch musikalisches Metalfeuerwerk, man will gar nicht glauben, dass seit den ersten Bandaktivitäten bereits vierzig Jahre vergangen sind. Da ist so viel Pfeffer in den Songs, das Quintett geht mit so viel Schmackes an die Arbeit – was da abgeliefert wird, steht dem Debüt Flotsams and Jetsams, „Doomsday for the Deceiver“, um herzlich wenig an Qualität nach.

Wo der Thrashmetalhammer der Neuzeit hängt

Flotsam and JetsomWenn man im Hinterkopf hat, dass das Debüt als einer der Meilensteine des Thrash-Metals gilt, dann weiß man, dass man mit „Blood in the Water“ die volle Packung bekommt. Aufgepasst: nicht nur die volle Packung Thrashs alter Schule, sondern ein höchst modernes Genrewerk. Mit ausgefuchster Schlagzeugarbeit in Höchstgeschwindigkeit, pfeilschnellem Riffing und enorm versierten Gitarrensoli – hört in „Wicked Hour“ rein – sowie einem Gesang, der voll ins Metallerherz trifft, zeigen Flotsam and Jetsam der Konkurrenz ausdrücklich, wo der Thrashmetalhammer der Neuzeit hängt.

Neben den ganzen Hochgeschwindigkeitsattacken wie unter anderem mit „Burn the Sky“, „Dragon“ oder „Seven Seconds ‚til the End of the World“ – welches mit toller Gitarrensoloarbeit glänzt – nehmen Flotsam and Jetsam immer mal wieder das Tempo raus. Und werfen darüber hinaus oft genug Elemente des Powermetals in den Ring. Nicht mal Angst vor balldesken Momenten – sofern man bei solch Schwermetallern von Balladen sprechen mag – haben die Kollegen: „Cry fort he Wicked“ geht als solcher Moment durch. Mit „Blood in the Water“ beweisen Flotsam and Jetsam, dass Monster nicht nur schöde Cover sein können, sondern Monster sich auch im musikalischen Inhalt verstecken! (Foto: Pressefoto)

Blood in the Water“ von Flotsam and Jetsam hat mit zwölf Songs eine Spielzeit von 53:33 Minuten. Erschienen ist das Album auf dem Label AFM Records und wird von Soulfood vertrieben.

Anspieltipps: Burn the Sky, Brace for Impact, Dragon, Seven Seconds ‚til the End of the World

www.flotstildeath.com

www.facebook.com/flotsamandjetsam.official

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